Ein Gedicht am Morgen…die neue Welt

Fünf vor acht und der ganze Bus wird auf den Kopf gestellt
Jedes Haar angeschaut und kontrolliert als wären wir Kriegsverbrecher
Beschnüffelt durchkramt und beleuchtet.
Wieder und wieder
Alles geöffnet, durchschaut und angefasst.
Fünf vor acht und wir möchten nichts als schlafen
Die Ausweise überprüft, gestempelt und angenommen.
Durch die Schranken gelaufen, wie Flüchtlinge das Land verlassen

Acht Uhr und ein Gefühl als wären wir Asylbewerber,
Unser Gepäck schafft es gerade so über die Grenze
Die Kontrollen finden kein Ende,
Türen öffnen sich, schließen sich, wir stehen.

Blaulicht, Taschenlampen und Sirenen.
Eine Reisetasche weniger, die Räder rollen unbeirrt auf dem schäbigen Asphalt

Aufgeschaut, durch gewunken untergetaucht –
Zehn Uhr und wir begrüßen eine neue Welt.

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